Happisodes. Mobile Ethnographie per App

Mobile Ethnographie per App lässt persönliche Eindrücke und Emotionen direkt dann und dort teilen, wo das Leben gerade stattfindet.


Ob wir nun die Bartpflege von Hipstern in den USA untersuchen, Outdoor-Sportarten in Brasilien und Indonesien, den Lifestyle und die Garderobe von Kids in China und den USA oder das Einzelhandelsumfeld für Haushaltswaren in Westeuropa – unsere neue mobile Ethnographie App Happisodes erlaubt uns einen direkten und persönlichen Zugang zu den täglichen Erfahrungen und Gefühlen von Menschen, in dem Moment, in dem sie passieren.

Happisodes

Smartphones verbinden heute zusehends Menschen rund um die Welt. Für Viele sind sie zur einzigen Verbindung ins Internet geworden. Für uns Alle sind sie ein ständiger Begleiter, der sich alles exakt „merken“ kann und für Kommunikation und Selbstdarstellung unverzichtbar geworden ist.

Mehr noch – Smartphones verändern die Art, wie wir miteinander umgehen. Unsere Konversationen werden zu Collagen aus Wort, Bild, Video und Emoticons. Das hat nicht nur seine Auswirkungen auf das menschliche Miteinander, es tun sich auch neue Wege für die Forschung in ihrer Bemühung auf, dem Konsumenten in seinem Leben nah und näher zu kommen.

Mit Happisodes haben wir eine App für die mobile Ethnographie entwickelt, die uns den Moment-of-Truth einfangen lässt. Die App lässt sich einfach von Studienteilnehmern und Kunden herunterladen. Die Oberfläche ist für die meisten Menschen weltweit aus gängigen Messaging-Tools bereits vertraut und intuitiv bedienbar.

Damit haben wir einen ganz eigenen Zugang zur mobilen Ethnographie geschaffen. Statt von der Duplizierung typischer Frage-Antwort-Schablonen entwickeln wir für unsere Studiendesigns Tasks und Experimente, die aus den Möglichkeiten der aktuellen Technologie erweiterten Nutzen ziehen und Mehrwert generieren lassen.

Happisodes lässt sich als alleinige Methode eines Projekts einsetzen, wie auch im Zusammenspiel mit traditionellen Face-to-Face Methoden oder ethnographischen Herangehensweisen. So können wir Menschen quasi in Situationen begleiten, in denen wir nicht tatsächlich dabei sein können und später im persönlichen Gespräch nachhaken und weiter explorieren.

Noch einmal raffinierter kann es werden, wenn wir gleichzeitig auch internen Stakeholdern die gleichen Aufgaben stellen, wie den Konsumenten. Alle befinden sich sodann gleichermaßen in der „Kundensituation“ und erleben selbst die Spannung, aus der heraus sich Konsumenten tatsächlich anders verhalten als eigentlich und vorab erwartet. Es sind die Insights, die im eigenen Erleben entstehen, die sich oft nachhaltiger und tiefgreifender in ihrem Erkenntniswert verankern und für die spätere Arbeit nutzen lassen.